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Parkinson - Nervenerkrankungen u. Krebs durch Walfleisch

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Wer stoppt den Wal- und Robbenfang ? - Frage - Wann ? - Und Wie ? 04.01.2011 − von ursulas-horusarcanum

Parkinson - Nervenerkrankungen u. Krebs durch Walfleisch

INFOS VON A-Z > Walfleischkonsum
Umweltgifte in Walfleisch verdoppeln Parkinson Risiko
Die vergleichsweise hohe Rate von Parkinson-
Patienten auf den nordatlantischen Färöer-Inseln dürfte mit dem Konsum von Walfleisch zusammenhängen. Zu diesem Schluss kommt eine Gesundheitsstudie der Süddänischen Universität (SDU).
Während im Mutterland Dänemark im Schnitt eine von 1.000 Personen im Laufe ihres Lebens an der Schüttellähmung erkrankt, sind es auf den Färöern doppelt so viele.
Das seit Jahrhunderten auf dem Speiseplan der Färinger stehende Fleisch von Grindwalen enthält heutzutage meist hohe Konzentrationen von Umweltgiften wie Methylquecksilber oder polychlorierte Biphenylen (PCB). Diese wiederum erhöhen laut der dänischen Studie das Risiko, an dem gefürchteten Nervenleiden zu erkranken.
Der im färöischen Gesundheitswesen für Volksgesundheit zuständige Oberarzt Pal Weihe sieht den Zusammenhang zwischen Walfleisch-Konsum und Parkinson-Risiko als erwiesen an. Der Mediziner riet am Dienstag der gesamten Inselbevölkerung, in Hinkunft so wenig Walfleisch und -speck wie möglich zu essen.
Auf den Färöer-Inseln ist die Einnahme von PCBs bei einem mittleren Konsum 15 Mal höher als im übrigen Skandinavien. 
Untersuchungen an schwangeren Frauen ergaben, dass viele Föten bereits im Mutterleib verschiedene Deformationen der Gliedmassen, aber auch motorische Beeinträchtigungen und Probleme mit dem Nervensystem aufwiesen. Die Studie zeigt, dass die Muttermilch (der Menschen) auf den Färöer-Inseln weltweit den höchsten PCB-Gehalt aufweist. Die festgestellten Entwicklungsprobleme, wie Untergewicht oder kleinere Gehirne bei neugeborenen Kindern, wurden durch verschiedene unabhängige wissenschaftliche Studien direkt mit der hochgradigen Verseuchung durch PCB aus Fisch- und Walfleischkonsum in Verbindung gebracht.
Bereits 1998 wurde vermutet, dass die auffällige Zunahme von Parkinson- und Alzheimerkranken auf den Färöer-Inseln auf den Verzehr von verseuchtem Walfleisch zurückzuführen ist. 
Aus diesen Gründen hat die Regierung der Färöer-Inseln damals die Bevölkerung dazu angehalten, nicht mehr als zweimal monatlich Walfleisch zu essen, weil das mit Quecksilber und PCB verseuchte Fleisch stark gesundheitsschädigend sei. Frauen und Mädchen, die einmal Kinder haben wollen, sollten es gar nicht essen.
http://www.oceancare.org/de/thementiere/walfleischkonsum/2074.php?kat=walfleischkonsum
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