Aussteigerland NRW
Sonja - Atomkraft - 53 Aktivisten
Für die Beibehaltung des Atomausstiegs sind die Landtagswahlen in NRW am 9.Mai 2010 von entscheidender Bedeutung.
Am 9.5.2010 in NRW ein Zeichen setzten und ATOMKRAFT ABWÄHLEN!
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Atommüll nicht unter den Teppich kehren, Herr Rüttgers!
Aussteigerland NRW − 17.04.2010 − von Björn Ahaus
Greenpeace protestiert gegen schwarzgelbe Atompolitik
Essen, 17. April 2010 - Greenpeace-Aktivisten werden heute in Essen, Wuppertal, Münsterund Bonn mit einer “Straßenfegeraktion” auf die ungelöste Atomendlagerfrageaufmerksam machen. In Essen wird die Aktion von 10-15 Uhr am Rüttenscheider Sternstattfinden. Zwei Aktivisten werden – mit Masken undNamensschildern jeweils verkleidet als Andreas Pinkwart (NRW-Spitzenkandidat FDP) undJürgen Rüttgers (NRW-Ministerpräsident, CDU) – Miniatur-Atommüllfässchen unter einenTeppich kehren und sich anschließend zu ihrer Leistung beglückwünschen. Begleitendwerden weitere Greenpeacer Infomaterial zur aktuellen Greenpeace-Kampagne„Aussteigerland NRW – Anti-Atom-Wahl 2010“ an Passanten verteilen. Mit der Kampagnemöchte Greenpeace die Wähler in Nordrhein-Westfalen auffordern, sich mit ihremWahlentscheid bei den Landtagswahlen im Mai gegen Laufzeitverlängerungen und für einePolitik der regenerativen Energien auszusprechen.
„Jürgen Rüttgers versucht derzeit, die Bedeutung der NRW-Wahl für die Atompolitik totzuschweigen“, sagt Christine Esch, Pressesprecherin von Greenpeace Essen.
„Dabei könnte eine neue NRW-Landesregierung bei der Abstimmung über verlängerte Laufzeiten im Bundesrat das Zünglein an der Waage sein. Greenpeace fordert die Menschen in NRW auf, am 9. Mai für die Beibehaltung des Atomausstiegs zu stimmen.“
In Nordrhein-Westfalen befindet sich zwar kein AKW mehr am Netz, jedoch gibt es mit derAtom-Anreicherungsanlage im westfälischen Gronau und dem Atommüll-Zwischenlager inAhaus zwei zentrale Knotenpunkte für die Atomindustrie in ganz Europa. Regelmäßig rollenTransporte mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen durch das dicht besiedelte NRWnach Ahaus. Im stillgelegten Forschungsreaktor in Jülich im Kreis Düren lagern noch300.000 stark verstrahlte Brennelemente-Kugeln, die ebenfalls in den nächsten Jahren nachAhaus transportiert werden sollen. Das AKW Würgassen im Landkreis Höxter wurde 1994stillgelegt und befindet sich nach wie vor im Rückbau.
Bereits seit Anfang März arbeiten ehrenamtliche Greenpeacer in ganz NRW an derKampagne zum Atomausstieg. Eine neue Landesregierung im größten Bundesland könntedie Machtverhältnisse im Bundesrat ändern und dadurch die von der schwarz-gelbenBundesregierung geplanten Laufzeitverlängerungen verhindern.
Bilder dazu gibt's unter "Fotoalben".
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Start am 09.03.2010, Ende am 10.05.2010
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Katharina Finke sagt
19. Oktober, 2010Lasst uns gemeinsam stark werden. Kommt am 06.11.
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Aktivist gelöscht sagt
1. Juni, 2010Schon diese Woche könnte eine Vorentscheidung fallen: Zu früher Stunde am kommenden Freitag wird Merkel mit Bundesministern und Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt verhandeln.
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Björn Ahaus sagt
6. Mai, 2010NRW: Mehrheit will #Atomausstieg #emnid http://bit.ly/d5W0uX
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Atomkraft abwählen in Köln - Riesenbanner auf der Hohenzollernbrücke, 05. Mai 2010
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